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Schülertour Klasse A, 25.07.2026

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  • Beitrag veröffentlicht:3. August 2026

Schülertour Klasse A 25.07.26:

Wenn es schiefläuft dann auch richtig. Aber zunächst der Reihe nach. Der eigentlich für diese Tour geplante Schüler musste am Tag zuvor krankheitsbedingt absagen. Kann passieren, da steckt man nie drin. Glücklicherweise konnte mit Peter schnell ein anderer Schüler organisiert werden. Er hatte zuvor schon den Wunsche geäußert, mit seiner eigenen Maschine, einer Harley-Davidson Sportster die Tour zu fahren. Also hat der Reiseleiter Tim die Harley am Abend zuvor noch zur Garage gefahren.
Geplant war eine Tour ins nördliche Sauerland und Upland, angelehnt an eine im Frühling 2025 gefahrene Tour, die aufgrund ihrer kurvenreichen und bergigen Strecke sowie den weiten Ausblicken für viel Begeisterung gesorgt hat. Mit nur ganz wenigen – hauptsächlich baustellenbedingten – Detailänderungen wurde diese Route übernommen. Aus gutem Grund, die Begeisterung war auch jetzt wieder enorm.

Die Gruppe war schon recht groß, was bei der Frühstückspause in Kamen für die ersten Probleme sorgte. Dass wir mittlerweile immer eine Bäckerei überfallen und das Personal hinter der Theke gerne schon mal überfordern ist uns bewusst. Jetzt war aber schon so viel los, dass es drinnen keinen Platz mehr gab. Macht nichts, also wurden in gemütlicher Runde draußen die Brötchen gegessen und der Kaffee getrunken.

Sehr unangenehm wurde es dann aber ein Stück weiter. Bevor es richtig los gehen sollte mit dem Kurven und den Bergen war ein kurzer Tankstop geplant. Bei allen die es nötig hatten, also nicht den GS-Fahrern, schnell den Rüssel reinhalten und dann weiter. Während manche ihr Tankgeschäft erledigten, warteten die anderen an der Seite. Dort stand auch ein uns unbekannter Fahrer einer älteren Harley, die nicht mehr anspringen wollte. Natürlich haben wir geholfen. Und dann passierte es. Micha, unser Stoffhäschen rutschte beim Anschieben weg, hatte aber die Hände noch nach vorne gestreckt am Moped. Somit landete und bremste er sehr unsanft mit dem Gesicht. Da dieser Text erst einige Tage nach der Tour entstanden ist, sei gesagt, dass man vom Glück im Unglück reden kann. Micha befindet sich auf dem Wege der Besserung und war bei der Tour am folgenden Samstag wieder am Start.

Einige Zeit später dann, an zwei sehr dicht aufeinanderfolgenden Einmündungen, wurde plötzlich der Anschluss verpasst. Der Großteil der Gruppe fuhr geradeaus weiter anstatt links abzubiegen. Kurze Telefonate und Anweisungen folgten und das Problem war somit auch wieder behoben. Jedoch streikte plötzlich die Guzzi von Thomas. Sie wollte einfach nicht mehr anspringen. Ungewöhnlich, ist sie doch noch nicht mal ein Jahr alt. So beschlossen er und seine Frau Annika, vor Ort zu bleiben. In der Nähe wohnen Verwandte, die helfen können. Wie sich später herausstellte, sprang die Maschine nach einigen Versuchen wieder an. Vermutet wird ein Problem mit dem Notschalter am Seitenständer.

Sehr ärgerlich aber manchmal steckt einfach der Fehlerteufel drin. Auch das gehört leider dazu, bildet aber glücklicherweise die absolute Ausnahme. Nach dieser Dezimierung im ersten Drittel der Tour, lief dann aber alles richtig rund. Und das im wahrsten Sinne. Die Reifen wurden mal wieder rund gefahren und auch Peter hatte mächtig Freude auf und an seiner Harley, die erstaunliches Kurventalent zeigte.

So wurde diese Tour dann am Ende doch noch richtig schön. Denn auch am Abend wenn man gen Westen in den Sonnenuntergang reitet wie der arme, einsame Cowboy, entstehen magische Genussmomente.