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Schülertour Klasse A und A1, 30.05.2026

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  • Beitrag veröffentlicht:2. Juni 2026

Schülertour Klasse A und A1, 30.05.2026

Es war eine besondere Tour. Eine Premiere. Zum ersten Mal in der jetzt schon fast genau siebenjährigen Geschichte der Schülertouren gab es eine Doppeltour. Das bedeutet: Es fahren zwei Fahrlehrer und zwei Fahrschüler, in diesem Fall auch direkt in zwei unterschiedlichen Klassen, nämlich A1 und A. Klingt verrückt, war es auch aber letztlich hat es wunderbar funktioniert.

Zunächst stand fest: Es geht Richtung Norden. Mit einer 125er passt das immer gut und auch dort gibt es, auch wenn man es zunächst nicht glaubt, viele kurvige und auch teils hügelige Strecken. Man muss nur wissen wo sich diese Perlen verstecken. Ein anderes handfestes Argument für den Norden: das Wetter. Während es Richtung Süden eher schwül und regnerisch mitsamt Gewitter werden sollte, zeigte das Radar im Münsterland und dem Emsland oberhalb der Köpfe blaue Weite und eine große gelbe Kugel. Das nehmen wir mit!

Und so war es dann auch tatsächlich. Perfektes Wetter und eine bestens gelaunte Gruppe machte sich auf den Weg zu eben jenen besagten schönen Straßen. Und so dauerte es nicht lange bis die ersten Kurven zur Schräglage baten. Zwischen dem Münsterland und dem Emsland bot sich noch die Grafschaft Bentheim für einen Zwischenstop an, genauer gesagt sogar für zwei: in Ohne. Ja, das kleine, zu Schüttorf gehörende Dorf heißt wirklich so. Ein kleiner Kirchplatz, historische Häuser und die gar nicht mal mehr ganz so jungfräuliche Vechte prägen den Ort.

Uelsen dagegen, der zweite Ort im Kreis NOH, diente dieses Mal `nur`als Pausen- und Durchgangspunkt. An dieser Stelle sei aber darauf hingewiesen, dass Uelsen mit seinen beiden Mühlen (Wind und Wasser) sowie seiner hügeligen Umgebung zu den schönsten Regionen der Grafschaft Bentheim zählt und in jedem Fall einen Abstecher wert ist.

Heute dagegen wurde das schülertourtypische Kulturprogramm weiter nach Norden verlagert. Genauer gesagt nach Sögel. Nachdem die bewundernswerte rumänisch-orthodoxe Kirche am westlichen Stadtrand passiert und das Zentrum durchquert war, präsentierte sich das Schloß Clemenswerth mit seiner ganz besonderen, sternförmigen Anlage und dem riesigem Schloßpark von seiner schönsten Seite. Auch hier lohnt ein Abstecher. Tip des Autors: der rund sieben Kilometer lange Rundwanderweg und die Parkanlagen sind speziell im Herbst ein Fest für die Sinne.

Für uns gab es jetzt direkt ebenso das nächste sinnliche Fest: auf kleinen Landstraßen Richtung Süden. Und das machte richtig Laune denn hier konnte man laufen lassen. Kaum Begrenzungen, langgezogene Kurven und schöne Landschaft. Wunderbar. Nur endete auch dies irgendwann auf der recht tristen und ereignisarmen B70 und schließlich auf dem Ostfriesenspieß, der A31 und weil es so schön war dann auch noch auf der B58. Naja, Strecke machen halt. Für die Sinne ist hier eher nichts, Kenner wissen was gemeint ist.

Trotzdem war es eine rundum gelungene Premiere.